Stimmen im Kopf?

Wehe wenn Tura!

Prolog

Ein belebter, lauer Sommerabend am Brandenburger Tor

 

Unzählige Menschen quatschen und palavern rund herum. Immer wieder streifen einzelne Personen so nah an einem vorbei, dass man Worte und Satzfetzen wahrnimmt;
doch bleibt „Das Ganze“ nur zu erahnen!

Man ist immer wieder versucht im Geiste zu erschließen,
den Sinn zu erhaschen,
‚was zitierfähiges zu erwischen

„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“

„Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.“

„Phantasie ist unser guter Genius oder unser Dämon.“

„Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.“

„Irrtümer entspringen nicht allein daher, weil man gewisse Dinge nicht weiß, sondern weil man sich zu urteilen unternimmt, ob man gleich noch nicht alles weiß, was dazu erfordert wird.“

„Verstand ist erhaben, Witz ist schön.“

„Das Schattenreich ist das Paradies der Phantasten.“

„Es ist bisweilen nötig, den Denker, der auf unrechtem Wege ist, durch die Folgen zu erschrecken, damit er aufmerksamer auf die Grundsätze werde, durch welche er sich gleichsam träumend hat fortführen lassen.“

„Ich habe meine Seele von Vorurteilen gereinigt, ich hab eine jede blinde Ergebenheit vertilgt, welche sich damals einschlich, um manchen eingebildeten Wissen in mir Eingang zu verschaffen.“

„Denn man muss wissen, daß alle Erkenntnis zwei Enden habe, bei denen man sie fassen kann, das eine a priori das andere a posteriori.“

„Ein Ganzes von Substanzen ist demnach ein Ganzes von Zufälligem, und die Welt besteht, ihrem Wesen nach, aus lauter Zufälligem.“

„Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen.“

„Zufällig im reinen Sinne der Kategorie ist das, dessen kontradiktorisches Gegenteil möglich ist.“

„Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.“

„Darin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten.“

„Wir können alle Vermögen des menschlichen Gemüts ohne Ausnahme auf die drei zurückführen: das Erkenntnisvermögen, das Gefühl der Lust und Unlust und das Begehrungsvermögen.“

„Man muß dem Jünglinge zeigen, daß der Genuß nicht liefert, was der Prospekt versprach.“

„Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.“

Ein Stotternder: Dem-im im-Manueeel kant-kanst dank-danken …
d-der hat-t-t des schscho laaaang heeer gw-gw-gwusst!